Koalition verschiebt Antworten

Frank Hofmann

04.11.2009
MdB Frank Hofmann wiedergewählt
MdB Frank Hofmann ist wieder zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Schweinfurt/Kitzingen gewählt worden. Seine Stellvertreter bleiben die Vorsitzende der SPD Schweinfurt Kathi Petersen, der Kitzinger Kreisvorsitzende Heinz Galuschka und Peter Pfister, Kreisvorsitzender Schweinfurt-Land.
Die SPD brauche keine Rechts-Links-Diskussion als Konsequenz des schlechten Wahlergebnisses, stellte Hofmann fest. „Wir müssen wieder um Glaubwürdigkeit für unsere sozialdemokratische Idee kämpfen.“
Mit der Wahl von Werner Brüggemann (Schonungen) zum Kassier und Maria Söllner (Volkach) zur Schriftführerin sowie der Beisitzer Ursula Kirmeier und Gerd Schurz (Schweinfurt), Ursula Guggenbichler und Gabi Triphan (Schweinfurt-Land), Elvira Kahnt und Klaus Hoffmann (Kreisverband Kitzingen) hat der SPD-Unterbezirk seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre vervollständigt.
Als Vertreter der Arbeitskreise erhielten das Vertrauen: Corinna Lindacher (Schonungen) für den Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen; Hugo Ennemoser (Oberwerrn) für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen; Matthias Uhrmann (Dittelbrunn) für die Jusos; Werner Hollwich (Schweinfurt) für 60plus und Alfred Konnerth (Mainbernheim) für die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger in der SPD.

SPD-Urgestein Valentin Benkert geehrt

Valentin Benkert

05.11.2009
Ich werde weiter für die SPD arbeiten, bis zum letzten Tag
Valentin Benkert aus Marktbreit wurde von der Delegiertenversammlung der Kreis-SPD in Mainbernheim mit stehendem Applaus für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Vorstand und als Bildungsreferent geehrt.
Bundestagsabgeordneter Frank Hofmann und Kreisvorsitzender Heinz Galuschka überreichten Benkert ein Bild von Willy Brandt. Seit 1958 gehört Benkert der Partei an, war Ortsvorsitzender in Marktbreit, über Jahrzehnte Mitglied im Kreis- und Bezirksvorstand, im Vorstand des SPD-Unterbezirks Schweinfurt/Kitzingen sowie Bildungsreferent.
Bundestagsabgeordneter Frank Hofmann erinnerte daran, dass er Benkert als unermüdlichen Wahlkämpfer nicht nur für ihn, sondern auch für die ehemalige Landtagsabgeordnete Karin Radermacher und davor für deren Vater kennen gelernt habe.
Wie Kreisvorsitzender Heinz Galuschka sprach er von Benkert als einen streitbaren Genossen, mit dem man manche harte Diskussion ausgefochten habe. „Als wir Jungen noch nicht so recht wussten, was ein PC ist, saß Valentin schon dran und hat damit gearbeitet“, sagte Hofmann. Benkert habe die erste Homepage der Partei aufgebaut. „Valentin Benkert hat Tag und Nacht für die SPD gearbeitet“, sagte Galuschka.
Benkert bedankte sich sichtlich gerührt und sagte: „Ich werde weiter für die SPD arbeiten, bis zum letzten Tag.“

SPD Kreisverband hat neu gewählt

Heinz Galuschka

05.11.2009
Galuschka weiter an der Spitze der SPD
Der alte und neue Vorsitzende Heinz Galuschka gab einen Rückblick auf die Veranstaltungen der zurückliegenden zwei Jahre. Die Wahlen hätten statt der erhofften, mehr als ernüchternde Ergebnisse gebracht. Schon jetzt müsse sich die Partei darauf einstellen, dass 2014 Kommunalwahlen anstehen und diesen Punkt ab sofort ganz oben auf die Agenda setzen.
Galuschka gratulierte Frank Hofmann zu seiner Wiederwahl in den Bundestag und Volker Halbleib, der für Würzburg den Sprung in den Landtag geschafft hat und als Betreuungsabgeordneter auch für Kitzingen zuständig ist. Durch die Neuaufstellung der Bayern SPD erhoffe er sich Verbesserungen in den Organisationsstrukturen und mehr Unterstützung.
Im Bund werde sich die Partei am übernächsten Wochenende neu formieren. „Danach heißt es angreifen – auch für uns an der Basis“, sagte Galuschka. Die Fronten im Bundestag seien nun klar. Die SPD müsse ihr Profil schärfen und wieder erkennbar werden: als Partei des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit. Die SPD müsse sich wieder mehr an die Seite der Schwächeren in der Gesellschaft, der Arbeitnehmer und der Gewerkschaften stellen, forderte Galuschka. Der gelb-schwarzen Koalitionsvertrag biete der SPD genug Angriffspunkte.
Delegierten verlangten eine Analyse und Aufarbeitung des katastrophalen Wahlergebnisses. Kritikpunkte waren unter anderem Rente mit 67 und Hartz IV-Gesetze. Die Analyse lieferte Frank Hofmann anhand von Zahlen des Forschungsinstituts Infratest-dimap. Eine Aufarbeitung und weitere Informationen sagte er für die Zeit nach dem Bundesparteitag zu. Fest stehe, die SPD habe in der großen Koalition gute Arbeit geleistet, die Erfolge seien der CDU-CSU zugefallen, die Misserfolge dem Konto der SPD zugeschrieben worden. „Die SPD geht schwierigen Zeiten entgegen und der Parteitag ist vielleicht eine letzte Chance“, sagte Hofmann.
Weitere Ergebnisse der Wahlen: In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassier Burkard Seipel und Schriftführerin Maria Söllner ebenso wie die Revisoren Heidi Reitmeier und Gerhard Müller, sowie Pressereferent Volker von Hoyningen-Huene.
Zu Beisitzern wählten die Delegierten Helen von Hoyningen-Huene, Günther Hendriks, Brigitte Endres-Paul, Gabriele Reuß, Werner Hundt, Hans-Dieter Kern und Oskar Riedel.
Bildungsreferent wurde Alfred Konnert, die Jusos werden durch Oguzhan Akzeay, der Arbeitskreis 60 plus durch Klaus Heisel und der Arbeitskreis für Arbeitnehmerfragen von Ewald Greif und Klaus Hoffmann vertreten.

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